Dorntherapie beim Hund: Anwendungsgebiete und Wirkung

Bei der Hunde-Dorntherapie wird die Wirbelsäule sehr sanft und manuell behandelt. Es werden Blockaden gelöst und die richtige Statik des Skeletts wieder ins Lot gebracht. Durch Gelenks - oder Wirbelsäulenblockaden kommt es oft auch zu starken Bewegungseinschränkungen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig.
 

Beispiele für Gelenks - oder Wirbelsäulenblockaden bei Tieren:

  • falsche oder zuviele Belastung der Gliedmassen
  • Unfälle z.B. Beisserei bei Hunden, Reitunfällen, Autounfälle, Treppenstürze
  • Tierkrankheiten
  • Alter des Hundes, Katze, Pferdes
  • falsche Ernährung der Vierbeiner
  • Überzüchtung der Hunderassen

 

Das Lösen von Blockaden ist aber nicht immer schmerzfrei. Es kann sein, je nach der Schmerzempfindlichkeit des Tieres, das
Ihr Tier einen kurzen Schmerz wahrnimmt. Die Stellen, an der die Blockaden gelöst worden sind, können auch einige Tage
später noch etwas druckempfindlich sein. Es kann auch sein, das bei Ihrem Tier ein muskelkaterähnliche Schmerz auftritt,
der aber spätestens am 2. Tag nach der Behandlung abklingt.

 

Ziel der Dorntherapie:

  • Schmerzlinderung
  • Lösen von Blockaden
  • Anregung der Durchblutung
  • Entschlackung
  • Entspannung der Wirbelsäulenmuskulatur
  • positive Auswirkung durch die Behandlung auf evt. Magen - und Verdauungsproblemen
  • positive Beeinflussung des Verhaltens durch eine Körpertherapie z.B. können ggf. Ängste gemindert werden, Steigerung der Bewegungsfreude, unsichere Hunde können dadurch selbstsicherer werden, aggressive und dominate Tiere können dadurchggf. etwas entspannter werden


Anwendungsgebiete der Dorntherapie:

  • Erschöpfungszustände
  • als Wellnessbehandlung
  • nach langer Ruhephase durch Unfall, Krankheit, Pfotenverletzung, etc
  • nach einer langen Autofahrt
  • bei Rückenbeschwerden und Bewegungseinschränkungen
  • lange unübliche Belastung ( Bergwanderung, etc )
  • zur Mobilisation bei alten Hunden


Eine Dorntherapie ist nicht anwendbar bei:

  • größeren Verletzungen
  • Fieber, Infekte, Tumore
  • Herzerkrankungen
  • frische Wirbel - oder Knochenbrüchen
  • Trächtigkeit ( Akupunkturpunkte können einen Abort auslösen )
  • Belastungsverbot
  • Atlanto - axiale Subluxation
  • Keil - oder Schmetterlingswirbel
  • Einnahme von Blutverdünnungsmedikamenten bei Herzbeschwerden oder Blutgerinnungsstörungen ( es können sonst Hämatome entstehen )

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