Lymphdrainage beim Tier: Anwendungsgebiete und Wirkung

Das Ziel einer Lymphdrainage bei Hunden liegt zuerst in der Schmerzlinderung, der Druckminderung und der Lockerung im Gewebe, einer Entspannung der Lymphgefäße sowie der verbesserten Aufnahme der Lymphe. Hinzu erfolgt noch eine Reizung der Lymphmuskulatur und eine Neubildung von Lymphgefäßen. 

Zusätzlich werden noch die Lymphbahnen angeregt sowie vorhandene Ödeme verkleinert.

Auch die Lymphdrainage bei Tieren wirkt extrem auf den Stofwechsel des Tieres.

 

Anwendungsgebiete der Lymphdrainage:

  • Schmerzen beim Tier
  • Lähmungsödem bei Hunden 
  • primäres Lymphödem 
  • sekundären Lymphödem (erworben, posttraumatisch, immer) 
  • Verbrennungsödem beim Vierbeiner
  • Narbenverhärtung 
  • Narbenschwellung 
  • Inaktivitätsödem bei Tieren
  • Entfernung der Lymphgefäße beim Tier
  • Narben, ab dem 1. Tag bereits einsetzbar zur Steigerung der Immunabwehr im Bereich der Heilung sowie zum besseren Abfluß der Flüssigkeit
  • Immobilität / Inaktivität des Tieres
  • Psyche des Tieres 

 

Eine Lymphdrainage ist nicht anwendbar bei:  

  • Entzündungen, dadurch besteht eine bakterielle Streuungsgefahr 
  • Fieber, Infekte ( weitere Temperatursteigerung ) 
  • bösartige Tumore
  • Herzinsuffizenz
  • akute Ekzeme und offene Wunden im Ödemgebiet

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