Manuelle Therapie beim Hund: Anwendungsgebiete und Wirkung

Das Behandlungsziel bei der Manuellen Therapie bei Hunden liegt in der Erhaltung und Wiederherstellung der normalen Funktionen im Gelenk. Auch wird durch die MT eine verbesserte Gelenkbeweglichkeit erreicht, im besten Behandlungsfall kann eine volle Beweglichkeit wiedererlangt werden. Letzteres hängt aber vom Gesundheitszustand des betroffenen Tieres ab. Die Gelenkflüssigkeit ( Synovialflüssigkeit ) wird angeregt und der Stoffwechsel wird erhöht. Durch die Manuelle Therapie erfolgt auch eine Dehnung der Gelenkkapsel , der Muskulatur und anderen Strukturen, die das Gelenk umgeben und es kommt zu einer Lösung von Blockaden.

In der MT kann man drei Behandlungsstufen einsetzen. Stufe 1 das Lösen und Stufe 2 das Straffen dienen vorrangig der
Schmerzlinderung. Stufe 3 ist das Dehnen.

 

Anwendungsgebiete der Manuellen Therapie ( MT ):

  • degenerativen Gelenkserkrankungen beim Hund,z. B. Arthrosen
  • Bewegungseinschränkungen Ihres Tieres
  • reversible Erkrankungen des Bewegungsapparates beim Hund
  • Schmerzen beim Tier
  • postoperativ nach 12 Wochen bzw. Tierarztabsprache
  • Hypomobile Gelenke bei Hunden
  • posttraumatisch nach Abschluß der Verknöcherung

 

Eine Manuelle Therapie ist nicht einsetzbar bei:

  • Entzündungen
  • Gelenksentzündungen
  • Fieber, Infekte
  • Tumore
  • frische Verletzungen Muskel, Sehnen, Bänder
  • Frakturen vor Abschluß der Verknöcherung, etwa ab der 8. - 12. Woche
  • Künstlichen Gelenken, z.B. künstliches Hüftgelenk,TEP
  • Hypermobile Gelenke
  • Bandersatz, z.B. künstliches Kreuzband
  • Spondylose
  • Canine Wobbler Syndrom
  • Cauda Equina Kompressionssyndrom
  • Bandscheibenerkrankungen
  • Arthrodesen

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